In der Arzneimitteldokumentation werden in elektronischer Form alle Medikamente gespeichert, die ein Versicherter beim Arzt oder in der Apotheke erhalten hat. mehr
Jeder Arzt erhält einen persönlichen elektronischen Ausweis. Nur mit dem Arztausweis und seiner persönlichen Geheimnummer (PIN) kann der Arzt Gesundheitsdaten der Versicherten lesen. mehr
Ärzte tauschen medizinische Informationen über ihre Patienten über so genannte Arztbriefe aus. Elektronische Arztbriefe können im Vergleich zu den heutigen Papierbriefen schneller und sicherer zugestellt werden. mehr
Viele Anwendungen der Gesundheitskarte (z.B. Arzneimitteldokumentation, Patientenakte) sind durch eine Geheimzahl (PIN) zusätzlich gesichert. mehr
Übersetzt heißt das Kürzel gematik: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte. Die gematik hat den gesetzlichen Auftag, die neue Gesundheitskarte und die mit ihr verbundenen Funktionen einzuführen, zu pflegen und weiterzuentwickeln. mehr
Für alle medizinischen Berufsgruppen (Ärzte, Apotheker, Angehöriger anderer Heilberufe) werden elektronische Berufsausweise herausgegeben. Nur wer über einen entsprechenden Berufsausweis verfügt, ist grundsätzlich berechtigt, medizinische Daten zu lesen. mehr
Jeder Versicherte erhält im Rahmen der Einführung der neuen Gesundheitskarte eine neue Krankenversichertennummer. Diese Nummer gilt – ähnlich wie die Rentenversicherungsnummer – lebenslang. mehr
Künftig sollen die rund 123.000 Ärzte, 65.000 Zahnärzte, 21.000 Apotheken und 2.200 Krankenhäuser in Deutschland über ein medizinisches Netz miteinander verbunden werden. mehr
Die in einem Notfall wichtigsten Informationen können – wenn der Versicherte dies wünscht – auf der Gesundheitskarte gespeichert werden. Erfasst werden können z.B. notfallrelevante Erkrankungen, Allergien, verabreichte Arzneimittel sowie der behandelnde Arzt und zu benachrichtigende Personen. mehr
Sofern der Versicherte dies wünscht, können in der elektronischen Patientenakte Diagnosen, Röntgenbilder, Informationen zu Therapiemaßnahmen und viele andere wichtige medizinische Daten gespeichert und schnell abgerufen werden. mehr
Das heutige Papierrezept wird durch das elektronische Rezept abgelöst. Hierdurch können Rezeptdaten künftig leichter an Apotheken und Krankenversicherungen weitergegeben und dort elektronisch verarbeitet werden. mehr
Die medizinischen Daten der Versicherten werden durch moderne Verschlüsselungsverfahren gegen unberechtigten Zugriff geschützt. mehr
Hier wird aufgezeichnet, wer wann auf die persönlichen Daten zugegriffen hat. Auf der Gesundheitskarte werden immer die letzten fünfzig Zugriffe gespeichert. mehr
Jeder Versicherte bestimmt selbst, wer seine Daten lesen darf. Dies wird über so genannte Zugriffsrechte gesteuert. mehr